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'Der Beginn des vierten Weges'

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Einmal waren bei einer Versammlung eine große Anzahl Menschen anwesend, die noch nie bei unseren Zusammenkünften gewesen waren. Einer von ihnen fragte. „Womit beginnt der Weg?“ Der Mensch, der diese Frage stellte, hatte G.’s Beschreibung der vier Wege nicht gehört, und er gebrauchte das Wort „Weg“ im üblichen religiös-mystischen Sinn.

„Die Hauptschwierigkeit im Verstehen der Idee des Weges“, sagte G., „beruht auf der Tatsache, dass die Menschen gewöhnlich denken, dass der Weg (er betonte dieses Wort) auf derselben Stufe beginnt, auf der das Leben verläuft. Das ist ganz falsch. Der Weg beginnt auf einer anderen, viel höheren Stufe. Gerade das verstehen die Menschen gewöhnlich nicht. Der Beginn des Weges wird gewöhnlich für leichter oder einfacher gehalten, als er in Wirklichkeit ist. Ich will versuchen, Ihnen das auf die folgende Weise zu erklären.

„Der Mensch lebt ein Leben unter dem Gesetz des Zufalls und ferner unter zwei Arten von Einflüssen, die wiederum durch den Zufall gelenkt werden.

„Die erste Art dieser Einflüsse wird im Leben selbst oder durch das Leben selbst geschaffen. Die Einflüsse von Rasse, Nation, Land, Klima, Familie, Erziehung, Gesellschaft, Beruf, Sitten und Gebräuchen, Vermögen, Armut, Zeitgeist und so fort. Die zweite Art sind Einflüsse, die außerhalb dieses Lebens geschaffen werden. Einflüsse des inneren Kreises, oder esoterische Einflüsse, Einflüsse, die anderen Gesetzten unterliegen, trotzdem sie auf der Erde sind. Diese Einflüsse unterscheiden sich erstens dadurch von den anderen, dass sie in ihrem Ursprung bewusst sind, das heißt, sie sind bewusst von bewussten Menschen für einen bestimmten Zweck geschaffen worden. Einflüsse dieser Art treten gewöhnlich in Gestalt von religiösen Systemen und Lehren, philosophischen Doktrinen, Kunstwerken und so fort auf.

„Sie kommen für einen bestimmten Zweck ins Leben, vermischen sich aber dann mit Einflüssen der ersten Art. Aber man muss im Gedächtnis behalten, dass diese Einflüsse nur in ihrem Ursprung bewusst sind. Sobald sie in den allgemeinen Lebensstrudel geraten, fallen auch sie unter das allgemeine Gesetz des Zufalls und beginnen mechanisch zu wirken, das heißt, sie können auf einen bestimmten Menschen wirken oder sie können auch nicht auf ihn wirken; sie können ihn erreichen oder auch nicht. Da sie bei ihrer Weitergabe und Deutung im Leben verändert und verzerrt werden, wandeln sich die Einflüsse der zweiten Art in Einflüsse der ersten Art, das heißt, sie verschmelzen gleichsam mit den Einflüssen der ersten Art.

„Wenn wir darüber nachdenken, so werden wir bald sehen, dass es für uns nicht schwierig ist, Einflüsse, die im Leben geschaffen sind, von Einflüssen zu unterscheiden, deren Quelle außerhalb des Lebens liegt. Sie aufzuzählen, einen Katalog von den einen wie von den anderen zu machen, ist unmöglich. Es ist notwendig, zu verstehen; und alles hängt von diesem Verstehen ab. Wir haben über den Beginn des Weges gesprochen. Der Beginn des Weges hängt gerade von diesem Verstehen oder der Fähigkeit ab, zwischen den beiden Arten von Einflüssen zu unterscheiden. Natürlich ist ihre Verteilung ungleich. Der eine Mensch empfängt mehr Einflüsse, deren Quelle außerhalb des Lebens liegt, der andere weniger; ein dritter ist fast ganz davon ausgeschlossen. Aber dem kann man nicht abhelfen. Das ist schon Schicksal. Wenn wir allgemein sprechen und das normale Leben unter normalen Bedingungen und für einen normalen Menschen annehmen, sind die Bedingungen für alle mehr oder weniger die gleichen, das heißt, um es richtiger auszudrücken, die Schwierigkeiten sind für alle die gleichen. Eine Schwierigkeit besteht darin, die zwei Arten von Einflüssen auseinander zuhalten. Wenn ein Mensch, auf den sie wirken, sie nicht auseinander hält, das heißt ihren Unterschied nicht sieht oder fühlt, dann ist ihre Wirkung auf ihn auch keine verschiedene, das heißt, sie wirken auf die gleiche Weise, auf der gleichen Stufe und zeitigen die gleichen Ergebnisse. Aber wenn ein Mensch, der diese Einflüsse empfängt, beginnt, zwischen ihnen zu unterscheiden und die auf eine Seite stellt, die nicht im Leben selbst geschaffen werden, dann wird die Unterscheidung allmählich leichter und nach einer gewissen Zeitspanne kann er sie nicht länger mit den gewöhnlichen Lebenseinflüssen verwechseln.

„Die Ergebnisse der Einflüsse, deren Quelle außerhalb des Lebens liegt, sammeln sich dann in ihm, er erinnert sich an sie alle zusammen, empfindet sie alle zusammen. Sie beginnen in ihm, ein gewisses Ganzes auszumachen. Er legt sich keine Rechenschaft darüber ab, in welcher Hinsicht, wie und warum, und wenn er sich darüber Rechenschaft ablegt, dann erklärt er es falsch. Aber dies ist nicht das Wesentliche, sondern die Tatsache, dass diese Einflüsse sich in ihm sammeln und nach einer gewissen Zeitspanne in ihm eine Art magnetisches Zentrum werden, das verwandte Einflüsse anzuziehen beginnt und auf diese Weise wächst. Wenn das magnetische Zentrum genügend Nahrung erhält und wenn es keinen starken Widerstand seitens der anderen Teile der Persönlichkeit eines Menschen erfährt, die das Ergebnis der im Leben erzeugten Einflüsse sind, wird das magnetische Zentrum die Orientierung dieses Menschen zu beeinflussen beginnen, ihn verpflichten, umzukehren und sogar sich in einer bestimmten Richtung zu bewegen. Wenn das magnetische Zentrum genügend Kraft und genügende Entwicklung erlangt, versteht ein Mensch bereits die Idee des Weges und beginnt nach dem Weg Ausschau zu halten. Die Suche nach dem Weg kann viele Jahre brauchen und mag zu nichts führen. Das hängt von den Verhältnissen und Umständen ab, von der Macht des magnetischen Zentrums, von der Macht und der Richtung solcher inneren Neigungen, die sich nicht um diese Suche bekümmern und die einen Menschen ablenken können, gerade in dem Augenblick, in dem die Möglichkeit erscheint, den Weg zu finden.

„Wenn das magnetische Zentrum richtig arbeitet und ein Mensch wirklich sucht und selbst, wenn er nicht aktiv sucht, jedoch richtig fühlt, so kann er einen anderen Menschen treffen, der den Weg kennt und der direkt oder durch andere Menschen mit einem Zentrum in Verbindung steht, das außerhalb des Gesetzes vom Zufall ist, und von dem die Ideen herrühren, die das magnetische Zentrum geschaffen haben.

„Hier gibt es wieder viele Möglichkeiten. Aber davon werden wir später sprechen. Im Augenblick wollen wir uns vorstellen, dass er einen Menschen trifft, der wirklich den Weg kennt und bereit ist, ihm zu helfen. Der Einfluss dieses Menschen auf ihn geht durch sein magnetisches Zentrum. Und hier, an diesem Punkt, befreit sich ein Mensch von dem Gesetz des Zufalls. Das muss man verstehen. Der Einfluss des Menschen, der den Weg kennt, auf den Menschen, der ihn sucht, ist eine besondere Art Einfluss, der sich dadurch von den früheren zwei unterscheidet, dass er erstens ein unmittelbarer Einfluss und zweitens ein bewusster Einfluss ist. Einflüsse der zweiten Art, die das magnetische Zentrum schaffen, sind in ihrem Ursprung bewusst, aber später werden sie in den allgemeinen Lebensstrudel geworfen, mit Einflüssen, die aus dem Leben stammen, vermischt und unterliegen ebenfalls dem Gesetz des Zufalls. Einflüsse der dritten Art können niemals unter das Gesetz des Zufalls fallen; sie und auch ihre Wirkung stehen außerhalb des Gesetzes vom Zufall. Einflüsse der zweiten Art können durch Bücher, durch philosophische Systeme, durch Riten geschehen. Einflüsse der dritten Art können nur durch eine Person direkt auf eine andere mittels mündlicher Weitergabe geschehen.

„Der Augenblick, in dem ein Mensch, der nach dem Weg Ausschau hält, einen Menschen trifft, der den Weg kennt, wird die erste Schwelle oder die erste Stufe genannt. Von dieser ersten Stufe beginnt die ‚Treppe’. Sie liegt zwischen ‚Leben’ und ‚Weg’. Nur über diese Treppe kann man auf den ‚Weg’ gelangen. Und die Treppe wiederum geht der Betreffende mit Hilfe des Menschen hinauf, der sein Führer ist; er kann nicht allein hinaufgehen. Der Weg beginnt erst da, wo die Treppe endet, das heißt nach der letzten Stufe der Treppe, auf einer viel höheren Ebene als der des gewöhnlichen Lebens.

„Darum ist es unmöglich, die Frage, womit der Weg beginnt, zu beantworten. Der Weg beginnt mit etwas, das sich überhaupt nicht im Leben befindet, und darum ist es unmöglich zu sagen, womit. Manchmal wird gesagt: während ein Mensch die Treppe hinaufgeht, ist er über nichts sicher, er mag an allem zweifeln, an seinen eigenen Kräften, ob das, was er tut, richtig ist, an seinem Führer, seinem Wissen und seinen Kräften. Gleichzeitig ist das, was er erreicht, sehr schwankend; selbst wenn er auf der Treppe ziemlich hoch hinaufgelangt ist, kann er jeden Augenblick herunterfallen und muss wieder von vorne beginnen. Aber wenn er die letzte Stufe hinter sich hat und den Weg betritt, ändert sich das alles. Erstens verschwinden alle Zweifel, die er über seinen Führer gehabt haben mag, und gleichzeitig wird der Führer für ihn viel weniger nötig als zuvor. In vielen Hinsichten mag er sogar unabhängig werden und wissen, wohin er geht. Zweitens kann er nicht mehr so leicht die Ergebnisse seiner Arbeit verlieren und kann nicht wieder in das gewöhnliche Leben zurückfallen. Selbst wenn er den Weg verlässt, wird er unfähig sein, an seinen Ausgangspunkt zurückzukehren.

„Dies ist beinahe alles, was man im Allgemeinen über die ‚Treppe’ und über den ‚Weg sagen kann, weil es verschiedene Wege gibt. Hiervon haben wir früher gesprochen. Und auf dem vierten Weg zum Beispiel gibt es besondere Bedingungen, die es auf den anderen Wegen nicht gibt. So sind beim vierten Weg die Bedingungen für den Aufstieg auf der ‚Treppe’ derartig, dass ein Mensch nicht auf eine höhere Stufe aufsteigen kann, bevor er nicht einen anderen Menschen auf seine eigenen Stufe gebracht hat. Der andere wiederum muss einen Dritten an seine Stelle setzten, um höher aufzusteigen. Darum hängt ein Mensch, je höher er aufsteigt, desto mehr von denen ab, die ihm folgen. Wenn sie anhalten, hält auch er an. Solche Lagen können auf dem Weg auch vorkommen. Ein Mensch mag zum Beispiel irgendetwas erreichen, einige besondere Kräfte, und mag diese später opfern, um andere Menschen auf seine Stufe zu bringen. Wenn die Menschen, mit denen er arbeitet, auf seine Stufe aufsteigen, wird er alles zurückerhalten, was er geopfert hat. Aber wenn sie nicht aufsteigen, kann er es vollständig verlieren.

„Es gibt auch verschiedene Möglichkeiten bezüglich der Stellung des Lehrers in seinem Verhältnis zu dem esoterischen Zentrum; er mag nämlich mehr oder weniger über dieses esoterische Zentrum wissen, er mag genau wissen, wo sich dieses Zentrum befindet und wie man von ihm Wissen und Hilfe erhält, oder er mag nichts davon wissen und nur den Menschen kennen, von dem er selbst sein Wissen erhalten hat. In den meisten Fällen beginnen die Menschen genau damit, dass sie nur eine Stufe über ihrer eigenen kennen. Und nur im Verhältnis zu ihrer eigenen Entwicklung beginnen sie weiter zu sehen und zu erkennen, von wo das, was sie wissen, hergekommen ist.

„Das Ergebnis der Arbeit eines Menschen, der die Rolle des Lehrers auf sich nimmt, hängt nicht davon ab, ob er genau den Ursprung dessen, was er lehrt, kennt, sondern hängt vielmehr davon ab, ob seine Ideen tatsächlich vom esoterischen Zentrum herrühren und ob er selbst esoterische Ideen verstehen und unterscheiden kann. Das heißt, ob er Ideen des objektiven Wissens von subjektiven wissenschaftlichen und philosophischen Ideen unterscheiden kann.

 

„Bisher habe ich nur vom richtigen magnetischen Zentrum, vom richtigen Führer und vom richtigen Weg gesprochen. Aber es ist eine Lage möglich, in welcher das magnetische Zentrum falsch gebildet worden ist. Es kann in sich selbst geteilt sein, das heißt es kann Widersprüche einschließen. Ferner können sich in ihm Einflüsse der ersten Art vorfinden, das sind solche, die im Leben im Gewand von Einflüssen der zweiten Art geschaffen wurden, oder Spuren von Einflüssen der zweiten Art, die aber so verstümmelt sind, dass sie ihr eigenes Gegenteil geworden sind. Solch ein falsch gebildetes magnetisches Zentrum kann keine richtige Orientierung vermitteln. Ein Mensch mit einem falschen magnetischen Zentrum kann auch nach dem Weg Ausschau halten und kann einen anderen treffen, der sich als Lehrer bezeichnet und sagt, dass er den Weg kenne und mit einem Zentrum in Beziehung stehe, das sich außerhalb des Gesetzes vom Zufall befinde. Aber in Wirklichkeit kennt er vielleicht den Weg nicht und steht gar nicht mit so einem Zentrum in Verbindung. Außerdem gibt es hier wieder viele Möglichkeiten:

 

1. Er kann sich wirklich irren und denken, dass er etwas weiß,                während er in Wirklichkeit gar nichts weiß.

2. Er kann einem anderen trauen, der sich seinerseits irrt.

3. Er kann absichtlich täuschen.

 

„Wenn der Mensch, der den Weg sucht, ihm vertraut, so kann er ihn in eine ganz andere Richtung führen als er verspricht; er kann ihn vom richtigen Wege sehr weit abführen und ihn zu Ergebnissen bringen, die den Ergebnissen des richtigen Weges genau entgegengesetzt sind.

„Glücklicherweise geschieht dies jedoch sehr selten, das heißt, falsche Wege sind sehr häufig, aber in den meisten Fällen führen sie nirgends hin. Man dreht sich einfach auf der gleichen Stelle und denkt, man gehe irgendwohin.“

„Wie kann ein falscher Weg erkannt werden?“ fragte jemand. „Wie er erkannt werden kann?“ sagte G. „Es ist unmöglich, einen falschen Weg zu erkennen, ohne den richtigen Weg zu kennen. Das heißt, dass es gar keinen Zweck hat, sich darum zu sorgen, wie man einen falschen Weg erkennen kann. Man muss daran denken, wie man den richtigen Weg findet. Dies ist es, wovon wir die ganze Zeit sprechen. Es kann nicht in zwei Worten gesagt werden. Aber aus dem, was ich Ihnen gesagt habe, können Sie schon viele nützliche Schlüsse ziehen, wenn Sie sich an alles Gesagte und an alles daraus Folgende erinnern. Sie können zum Beispiel sehen, dass der Lehrer immer der Stufe des Schülers entspricht. Je höher der Schüler, desto höher der Lehrer. Aber ein Schüler auf einer Stufe, die nicht besonders hoch ist, kann nicht auf einen Lehrer einer sehr hohen Stufe rechnen. Tatsächlich kann der Schüler die Stufe des Lehrers nie sehen. Das ist ein Gesetz. Niemand kann über seine eigene Stufe hinaussehen. Aber gewöhnlich sehen die Menschen dies nicht nur nicht ein, sondern verlangen im Gegenteil, je niedriger sie selbst sind, einen desto höheren Lehrer. Das richtige Verständnis dieser Tatsache ist bereits ein sehr beträchtliches Verständnis. Aber es kommt sehr selten vor. Gewöhnlich ist der Mensch selbst keinen roten Heller wert, will aber als Lehrer keinen anderen als Jesus Christus selbst haben. Mit einem Geringeren gibt er sich nicht ab. Und es kommt ihm nie in den Sinn, dass er, sogar, wenn er einen solchen Lehrer wie Jesus Christus treffen würde – wenn wir ihn so nehmen, wie er in den Evangelien beschrieben wird –, niemals fähig wäre, ihm zu folgen, da es notwendig wäre, auf der Stufe eines Apostels zu stehen, um ein Schüler Jesu Christi zu sein. Es gibt ein bestimmtes Gesetz. Je höher der Lehrer, desto schwieriger ist es für den Schüler. Und wenn der Unterschied der Stufen zwischen Lehrer und Schüler über ein gewisses Maß hinausgeht, werden die Schwierigkeiten auf dem Weg des Schülers unübersteigbar. Gerade in Verbindung mit diesem Gesetz ergibt sich eine der grundsätzlichen Lehren des vierten Weges. Auf dem vierten Weg gibt es nicht nur einen Lehrer. Wer immer der Ältere ist, der ist der Lehrer. Und da der Lehrer für den Schüler unerlässlich ist, so ist auch der Schüler für den Lehrer unerlässlich. Der Schüler kann nicht ohne den Lehrer fortschreiten, und der Lehrer kann nicht ohne den Schüler oder ohne Schüler fortschreiten. Und dies ist nicht eine allgemeine Überlegung, sondern eine unerlässliche und ganz konkrete Regel, auf welcher das Gesetz des menschlichen Aufstiegs beruht. Wie schon gesagt, kein Mensch kann auf eine höhere Stufe aufsteigen, solange er nicht einen anderen Menschen an seine eigene Stelle gebracht hat. Was ein Mensch empfangen hat, muss er sofort weitergeben; nur dann kann er mehr empfangen. Sonst wird ihm sogar das genommen, was ihm bereits gegeben wurde.“

 

Bei einer der folgenden Zusammenkünfte, als G. mich wiederholen ließ, was er über den Weg und das magnetische Zentrum gesagt hatte, legte ich diese Idee in folgendem Diagramm nieder:

                                                        V . . . . . .  Leben.

                                                        H . . . . . . ein einzelner Mensch.

                                                        A . . . . . .  im Leben, da heißt vom Leben selbst erzeugte Einflüsse

                                                                         –  die erste Art Einflüsse.

                                                        B . . . . .   Einflüsse, die außerhalb des Lebens geschaffen sind, aber

                                                                        in den allgemeinen Lebensstrudel geraten  –  die zweite Art

                                                                        Einflüsse.

                                                       H 1 . . . .  ein Mensch, der durch Nachfolge mit einem esoterischen

                                                                       Zentrum in Verbindung steht oder dies vorgibt.

                                                       E . . . . . . das esoterische Zentrum, das außerhalb der allgemeinen

                                                                       Lebensgesetze steht.

                                                       M . . . . .  das magnetische Zentrum im Menschen.

                                                       C . . . . . . der Einfluss des Menschen H 1 auf den Menschen H. Wenn er

                                                                       tatsächlich mit dem esoterischen Zentrum in Verbindung steht,

                                                                       direkt oder durch Nachfolge, dann ist dies die dritte Art Einfluss.

                                                                       Dieser Einfluss ist bewusst, und durch seine Wirkung auf den

                                                                       Punkt M nämlich das magnetische Zentrum, wird ein Mensch

                                                                       vom Gesetz des Zufalls frei.

                                                       H 2 . . . . ein Mensch, der sich selbst täuscht oder andere täuscht und

                                                                      keine Verbindung, weder direkt oder durch Nachfolge, mit dem

                                                                      esoterischen Zentrum hat.

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